sportslife

AUSGABE: 05/2018

Fotos: K2 | Text: Michaela Friz

Endlich gutes Wetter, endlich wieder raus ins Freie! Wir sagen euch, wie ihr eure Skates aus dem Winterschlaf kitzelt und sicher in die neue Saison startet.

Ob du deine Inliner im Herbst fachgerecht eingemottet oder sie gerade spontan wiederentdeckt hast – ein wenig Pflege und ein genereller Check vor der ersten Fahrt schaden nie.

K2_SKATES©MIRJAGEH_0063xFeucht reinigen: Mit einem feuchten Tuch abwischen und reinigen. Sind die Skates dabei innen nass geworden, kann man sie mit Zeitungspapier ausstopfen und bei Raumtemperatur trocknen lassen. Dito, wenn du mit ihnen unterwegs warst und sie dabei nass oder schwitzig geworden sind. Die Boots müssen nach jedem Tragen gut austrocknen können. Daher solltest du sie nicht in einer Plastiktüte im Kofferraum lagern – hier steht bei warmen Temperaturen die Luft. Und bitte nicht auf die Heizung legen, dadurch kann das Material rasch spröde werden! Gegen Müffeln helfen Anti-Geruchs-Kugeln oder Anti-Geruchs-Spray.

Rollen-Check: Prüfe, ob die Rollen deiner Inliner abgefahren sind. Ist alles in Ordnung, ziehst du mit einem Inbusschlüssel nur die Schrauben nach, denn sie lockern sich mit der Zeit. Sind die Rollen auf ihrer Innenseite verstärkt abgenutzt oder die erste und die letzte Rolle stärker abgefahren als die mittleren Rollen? Dann tauschst du die Position der Rollen und drehst sie um, um einer weiteren einseitigen Abnutzung vorzubeugen und die Lebensdauer zu erhöhen. Das ist schon allein deshalb sinnvoll, weil dadurch die Bodenhaftung in Kurven wieder besser wird. Wie du die Rollen wechselst, kannst du z. B. hier nachlesen: intersport.de/k2-skates/inliner-rollen

Kugellager reinigen: Kugellager samt Sprengring und Scheibe mit Seifenlauge oder Reinigungsbenzin reinigen, um Sandkörner oder anderen Schmutz zu lösen. Danach am besten mit dem Föhn ausblasen. Damit die Lager nicht rosten, werden sie mit Universalspray WD-40 oder ähnlichen Produkten gefettet.

Bremsen prüfen: Sind deine Stopper stark abgenutzt, solltest du sie durch neue ersetzen.

Protektoren waschen: Wäh, die hast du ja hoffentlich nicht den ganzen Winter über gebraucht im Eck liegen lassen? Falls doch: Höchste Zeit, sie in ein Wäschenetz zu stecken und im Schonwaschgang bei 30 Grad zu waschen; über Hygienespüler nachdenken. Alternativ einweichen und von Hand waschen.

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TIPPS FÜR DEN INLINESKATE-KAUF

Mach dir selbst eine Freude und verzichte auf Billigmodelle: Schlecht verarbeitete Inliner mit nicht austauschbaren Kunststoffstoppern sind schnell abgenutzt, oft instabil und im schlimmsten Falle auch unbequem. Oft werden Erschütterungen stärker wahrgenommen, zudem sind billige Modelle häufig langsamer und weniger agil. Das strengt an – und schlimmstenfalls verlierst du die Freude am Skaten, bevor du überhaupt richtig damit angefangen hast. Die beliebtesten Inliner sind Fitnessskates, daher gehen wir auf diese Variante ein:

K2S_17©MIRJAGEH_0321Inliner anprobieren Dein Sportgerät sitzt optimal, wenn du mit den Zehen den Schuh vorne leicht berührst. Gleichzeitig sollte dein Fuß vom Innenschuh gut umschlossen sein, da das Material nach einiger Zeit etwas nachgibt.

Die Rollengröße Für Anfänger eignen sich kleinere Rollen zwischen 76 und 84 mm, sie bieten einen stabileren Stand. Außerdem sind sie wendiger und du kannst besser beschleunigen. Je sicherer du fährst, desto größer (bis zu 125 mm) und damit auch schneller können die Rollen dann auch sein.

Die Rollenhärte Je größer die angegebene Ziffer, desto höher der Härtegrad. Härtere Rollen haben einen geringeren Rollwiderstand und weniger Verschleiß. Sie sind daher top für Vielfahrer und um höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Für Fitnessskates sind 78A bis 83A zu empfehlen.

Das Kugellager Es gibt ABEC-Kugellager und ILQ-Kugellager; ILQ wurde speziell für Inlineskates entwickelt. Je höher der ABEC-Grad, desto feiner und laufruhiger, aber auch empfindlicher (bei Sprüngen) ist der Skate. Je höher der ILQ-Grad, desto weniger Reibung ist vorhanden. Das führt zu hohen Geschwindigkeiten.

Die Schiene Kunststoffschienen sind preiswert, werden bei hohen Geschwindigkeiten aber gerne instabil. Zudem musst du mehr Kraft aufwenden, um voranzukommen. Aluminium- und Carbonschienen sind die hochwertigere Variante.

Mehr Skater-Wissen findest du auf intersport.de/k2-skates.

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