sportslife

AUSGABE: 02/2018

FOTOS: SIMONE SCHNEIDER | TEXT: MICHAELA FRIZ

Rollerskates sind zurück! Wie wäre es mit einem im wahrsten Sinne des Wortes generationenübergreifenden Ausflug?

Kult auf Rollen

Ein Must-have aus den 80ern ist wieder da! Wie es sich für eine Ikone der Disco-Ära gehört, rollen die Rollerskates in extrabunt über die Laufstege, durch aktuelle Musikvideos und an den Promenaden amerikanischer Strände entlang.

 

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Rollerskate Disco 2.0 von FIREFLY für 69,99 Euro

Zugegeben, die abgefahrene Stiletto-Version von Yves Saint Laurent kostet 2.600 Dollar und ist definitiv nicht alltagstauglich. Deutlich praktischer, sportlicher und günstiger ist da das Modell von FIREFLY für 69,99 Euro. Der aktuelle Hype um die Kult-Skates scheint seinen Ursprung neben der allgemeinen Retrowelle vor allem einer Jugend-TV-Serie zu verdanken. In „Soy Luna“ (Ich bin Luna) muss die 16-jährige Luna von einem Tag auf den anderen mit ihren Eltern ins Ausland umziehen. Sie vermisst ihre Heimat und ihre Freunde. Trost findet sie in einer Rollschuhbahn, wo ihr Talent entdeckt wird. Die Disney-Channel-Telenovela ist auch in Deutschland ein absoluter Hit, die dritte Staffel ist für 2018 angekündigt. Der Nostalgiker in uns sagt „Danke, Luna!“ und freut sich. Chill, Funk, Disco, yeah!

Skate in line

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Inliner FF Alu 3 × 100 von FIREFLY für 139,99 Euro

Doch nicht nur bei den Rollschuhen, auch bei den Inlineskates gibt es eine neue Generation. Sie trägt drei Rollen und hat ihre Wurzeln im ambitionierten Langstreckenfahren. Ihre größeren Rollen machen die neuen Skates sehr schnell, im Vergleich zu Speedskates haben sie aber eine kürzere Schiene. Dadurch sind sie kompakter und wendiger – super für die City! Das aktuelle Modell von FIREFLY ergänzt diese Citytauglichkeit noch durch einen stylishen Knitted Upper. Aber auch die bekannten 4-Rollen-Skates sind nach wie vor im Rennen. Für das normale Fitnesstraining sind sie ebenso perfekt wie für den Familienausflug. Ein paar Tipps für die gemeinsame Ausfahrt auf Inlinern oder Rollschuhen: Als Elternteil bitte langsam machen. Kinder müssen die Chance haben, locker mithalten zu können, sonst verlieren sie schnell den Spaß daran. Ebenso kann es natürlich passieren, dass einen der Nachwuchs gekonnt abhängt.

 

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Daher sollten auch Kinder wissen, welche Regeln im Zusammenspiel mit Fußgängern und Verkehr gelten. Dass alle richtig bremsen können, bevor es auf Tour geht, setzen wir voraus. Bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h braucht man auf Inlines laut ADAC abhängig vom Fahrkönnen zwischen 9 und 18 Meter Bremsweg. Gerade jetzt im Frühjahr, wenn es alle übermotiviert nach draußen in die Sonne zieht, sollte man die Gesamtstrecke im Auge behalten: Kinder können sich nicht sehr lange konzentrieren, bei Ermüdung steigt die Unfallgefahr. Pausen sind deshalb wichtig – und wenn sie mit einem Zwischenstopp in der örtlichen Eisdiele verbunden werden, hat ganz sicher keiner aus der Familie etwas dagegen. Schleck!

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